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Presseberichte

LI Baden: Leere Kassen und klamme Kunden

Vom 16. bis 18. September fand die Landesverbandstagung der badischen Steinmetzen in Tengen statt. Eingeladen hatten Rainer Höhl, Obermeister der gastgebenden Innung Hochrhein, und Landesinnungsmeister Friedolf Fehr. Für viel Gesprächsstoff sorgten die Situation im Handwerk und die aktuelle Bundespolitk.
Zu Beginn der Tagung wurde der neue Marktplatz im Dorfzentrum von Unterlauchringen eingeweiht, an dessen Neugestaltung mit einer Brunnenanlage und Steintieren sich sieben Steinmetzen der Innung Hochrhein maßgeblich beteiligt hatten. Auf der öffentlichen Tagung bezeichnete der Präsident der Handwerkskammer Konstanz, Bernhard Hoch, das Steinmetzhandwerk denn auch als "kulturprägend". Seine wirtschaftliche Lage schätzte er allerdings als "nicht ganz einfach" ein. "Die Zurückhaltung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge spürt unser Handwerk empfindlich", sagte Hoch. Daran wird sich laut Martin Albers, Oberbürgermeister von Waldshut-Tiengen, in absehbarer Zukunft nichts ändern. "Egal, wer regiert, es kommt noch weniger Geld in die öffentlichen Kassen", sagte Albers einen Tag vor der Bundestagswahl. "Es ist nichts mehr übrig für Investitionen", schilderte er die finanzielle Lage der Städte und Gemeinden. "Für Sie als Handwerker ist das natürlich schlecht." Landesinnungsmeister Friedolf Fehr hatte zuvor die Probleme seiner Zunft verdeutlicht: Der tief greifende Strukturwandel, die mangelnde Investitionsbereitschaft und die schlechte Zahlungsmoral verschlimmerten die Situation vieler Mitgliedsbetriebe. ...

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