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Jürgen Prigl, Kurzvortrag: "Gedanken über die Zukunft der Steinmetzen in Europa" auf der Veranstaltung des Landesinnungsverband Baden des Bildhauer- und Steinmetzhandwerk e.V. am 08. November 2006 zum "Gedenken an die 4 Gekrönten" in Freiburg im Breisgau

Vor der Vorbereitung meines Vortrages kam mir ein Satz in den Sinn, den ich in Freiburg, wo ich 12 Jahre lebte bevor ich aufgrund einer Internationalen Ausschreibung der Berufung nach Soest gefolgt bin, gesehen habe: "Das Steinmetzhandwerk ist ehrbar und fein, schon Gottes Gesetze schuf man in Stein". Lieber Pater Donatus, Sie waren, auch zusammen mit Sepp Jakob, für meinen beruflichen Werdegang mit prägend und Ihre Abhandlung über "Die himmlischen Patrone der Steinmetzen" habe ich wissbegierig gelesen. Besonders spannend waren für mich die Informationen zu den Griechen, denn schon der weise Sokrates war ein Steinmetz. Und Ihrer Erwähnung zu Pythagoras, - ich war vor einigen Tagen in Athen um die Arbeit der Kollegen am Parthenon zu sehen -, möchte ich, wenn Sie gestatten, um ein Zitat erweitern: "Nicht alles ist allen erklärbar".
Dieser Satz des Pythagoras, ebenso a² + b² = c², soll hier im Folgenden aber nicht das Motto sein!
Herr Landesinnungsmeister Friedolf Fehr, wir beide begegnen uns heute das erste Mal körperlich, in wichtigen Akten tauchten wir vor 3 Jahren zusammen auf. Dieses Kennenlernen damals hatte es in sich und es ist dienlich als Einstieg in ein Schlaglicht, das ich versuchen will, heute aufzustellen.

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